 Dr. Friedrich bei seiner Laudatio auf die "jungen Wilden" T.Seifert (li.) und G. Hauffe
So wie die gesamte WM für unsere Athleten Gregor Hauffe und Toni Seifert verlief, so gestaltete sich auch der Empfang: rund und auf hohem Niveau.
Fast 100 Ruderkameradinnen und –kameraden gratulierten den „wilden Kerlen“ sowie Trainer Müller ( der als Betreuer des nichtolympischen Vierers m. St.zusätzlich noch Gold holte) und ließen sie auf Ihren Erfolg hochleben. Auch der RTHC-Vorsitzende Dr. Christian Ohm ließ es sich nicht nehmen, seine Glückwünsche persönlich zu überbringen.
Er kam nicht mit leeren Händen, überließ Abteilungsleiter Dr. Jörg Friedrich jedoch die Übergabe eines kleinen Päckchens im Namen des Gesamtvorstandes u.a. mit Besuch der Tibet-Ausstellung in der Essener Villa-Hügel zur besonderen Motivation auf dem Weg nach Peking zur Olympiade 2008.
Zuvor würdigte Dr. Friedrich in einer geradezu satirischen Rede die tolle Gesamtleistung des unge- steuerten Vierers über die gesamte WM, wobei er Fragen stellte wie: Was ist denn grundsätzlich dabei sei, 2000m zu rudern, wo sie auch noch dank verschiedenfarbener Bojen auch noch angezeigt bekämen, wie weit sie denn sind. Et cetera pepe.
Es reihte sich Spitze an Spitze und gipfelte in der Nachlese des Finales, das er unter „Ball verkehrt“ einstufte: Nach 500m auf fünf, nach 1000m abgehängt an sechs (Warum an sechs? – Weil es ja nicht mehr tiefer gehe bei sechs Booten! ), bei 1500m 20 Schläge draufsatteln und letztlich die letzten 500m in einer Zeit bewältigt, die noch nicht einmal das Siegerboot aus GB als Startzeit auf den ersten 500m erreicht hat. Eine Taktik, die selbst die LL (Living Legend) Sir Steven Redgrave als 5maliger Olympiasieger nicht verstehe! Da hatte er die Lacher natürlich schnell auf seiner Seite! Nach einem ausgiebigen Toast auf die Vize-Weltmeister ging der Abend in die Vollen und fand nach vielen munteren Gesprächen sowie Kölsch und Schnittchen irgendwann auch sein Ende.
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